Chorgeschichte

Unsere Dirigenten seit der Gründung 1985

 richard_portrait 1997 Markus Braun bw klein 1999 Beate Stinski bw klein 2001 Ulrike Ludewig bw klein  Martin_Ramroth bw klein
Richard Moser Markus Braun Beate Stinski Ulrike Ludewig Martin Ramroth
1985-1995 1995-1998 1999 2000-2004 2002+2005
Foto: Königstein Foto: Dillmann Foto: Höhl  Foto: Krumpholz Foto: Dillmann

 

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Frank Hilgert (seit 2006)

Ab 2006: Frank Hilgert

 

Mit Frank Hilgert ging der Limburger Kammerchor ins dritte Jahrzehnt. Im ersten Jahr wurde ein “Romantisches Herbstkonzert” erarbeitet. Zur Aufführung kamen dabei Brahms Liebeslieder-Walzer op.52, Dvoraks “In der Natur” und seine “Sechs Klänge aus Mähren” in einer Bearbeitung von Janacek. Im Frühjahr 2007 nahmen wir erstmals an der Reihe OrgelPlus in der Limburger Palottiner-Kirche teil, in der wir neben anderen Passionswerken John Rutters Requiem mit kleinem Ensemble aufführten. Das restliche Jahr diente der Vorbereitung des Adventskonzertes (gemeinsam mit dem Frauenchor Belcanto Elz) und des Sommerkonzertes für 2008. 2009 kam es zu einer Neuauflage des Rutter-Requiems in der katholischen Kirche Weilburg. Beim Chorwettbewerb CANTEMUS 2009 in Lindenholzhausen glänzte der Chor mit einem Gold-Diplom (22,8), dem Volkslieder- und Dirigentenpreis. Schöne Tage erlebte der Chor im Herbst bei der Chorfahrt nach Riva del Garda mit einem Konzert in der Kirche San Tomaso /Verona. 2010 ernteten wir ein Golddiplom (23,2) beim Nationalen Chorwettbewerb in Wirges/WW. Im November feierten wir unser 25 jähriges Jubiläum mit dem Konzert “Jubilate et exultate Deo” in der Limburger Stadtkirche. 2011 begannen wir mit 2 Konzerten in Bonn und Limburg unter dem Motto “Chormusik für zwei Chöre”. Konzertpartner war hier das Bonner Vokalensemble unter der Leitung unserer ehemaligen Dirigentin Ulrike Ludewig. Ein weiterer Höhepunkt war der nationale Chorwettbewerb in Dehn mit vier 1. Preisen und der höchsten Wertung (415 von 420 möglichen Punkten) der gesamten Veranstaltung. Mit acht Auftritten war 2012, das bisher aktivste Jahr unter der Leitung von Frank Hinget. Besonders zu nennen sind hier die Konzertreise nach Polen mit Auftritten in Krakau und Breslau, sowie die beiden Aufführungen des Mozart Requiems. Auch begannen wir die Reihe “Kultur im Flur” mit einem Herbstkonzert, welche 2013 mit einem Frühlingskonzert fortgesetzt wurde. Bei den Wald-Michelbacher Chortagen erreichten wir das nächste Gold-Diplom (22,0) und einen 1. Preis beim Hessischen Landeschorwettbewerb in Schlitz. Im Mai 2014 führten wir in der Reihe “Orgel Plus” der Limburger Pallottiner die Messe cis-Moll für Chor und 2 Orgeln auf. Daneben wurde französische Chormusik um 1900 unter dem Motto “fin de siecle” vorgetragen. Mit zwei Auftritten im Hof des Dommuseums nahmen wir auch erstmals an der Limburger Chornacht teil. Im Oktober 2015 feierten wir unser 30 jähriges Jubiläum mit einem Konzert in der Pfarrkirche St. Nikolaus in Dehrn und einer Orchesterfahrt nach Wien. Dort sangen wir auf den Spuren Mozarts sein Ave Verum in der Kirche St. Stephan in Baden bei Wien, wo er es selbst 1791 uraufgeführt hatte. 2016 setzten wir die Reihe Kultur im Flur fort, bei der wir erstmals die “Misa Criola” des Argentiniers Ariel Ramirez aufführten. Auch hatten wir die Ehre in der Pallottinerkirche das Benefizkonzert am 1. Advent für die Leberecht Stiftung zu singen.

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2012: Mozart Requiem in der Pfarrkirche St. Maximin Niederbrechen (Foto: Jäger)

 

Ab Oktober 2004 + 2005 : Martin Ramroth

Bedingt durch die Geburt ihres zweiten Kindes, übergab Ulrike Ludewig die Chorleitung wieder an Martin Ramroth aus Montabaur, der nach den Herbstferien mit der Probenarbeit und neuem Programm unter dem Motto “Crucifixus – Passionsmusik im Zeitspiegel” begann. Die Konzerte dazu fanden im Frühjahr 2005 statt. Höhepunkt dieses Jahres war aber die Konzertreise nach Finnland mit drei Kon-zerten in Mikkeli, Jyväskylä und Tampere. Schwerpunkt des Programms waren die Zigeunerlieder von Johannes Brahms. Der Chor wurde dabei von Andreas Frese hervorragend am Flügel begleitet. Wieder zurück in Limburg wurde das Programm nochmals zum 20 jährigen Jubiläum in der Evangelischen Kirche aufgeführt. Das Chorjahr wurde mit zwei Weihnachtkonzerten in Limburg und Niederselters abgeschlossen.Wegen der Geburt seines Sohnes Leo gab Martin Ramroth zum Jahresende die Chorleitung ab.

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2005: Akustikprobe in der Felsenkirche von Helsinki (Foto: Stahl)

 

2003 – 2004: Ulrike Ludewig

Seit Beginn des Jahres 2003 steht der Chor wieder unter der Leitung von Ulrike Ludewig, die mit uns Anfang Juli unter dem Motto “Chor-Litera-Tour” Literaturvertonungen und Lieder aus aller Welt in Zollhaus (Kreml) und Limburg (evangelische Kirche) aufführte, unter anderen von Johannes Brahms Op. 42 (Abendständchen, Vineta, Darthulas Grabgesang) Paul Hindemith (Chansons, nach Texten von Rainer Maria Rilke) und Einojuhani Rautavaara (Suite de Lorca).Am letzten Wochenende der Sommerferien 2003 musizierten wir auf Einladung beim Festkonzert “Jubilate” in der Dietkircher St.Lubentius Basilika, gemeinsam mit Professor Markus Eichenlaub (Orgel), Uwe Basel (Cembalo), dem Prätorius Ensemble, dem Limburger Domorchester und der Sopranistin Katja Bördner. Genau vier Wochen später sangen wir als Gast beim Herbstkonzert des Quartettvereins Niederhadamar Chorwerke von Brahms und Mendelssohn – Bartholdy. Die Weihnachtskonzerte 2003 stellten zeitgenössische Weihnachtslieder des englischen Komponisten John Rutter in den Mittelpunkt und fanden in Braunfels und Dehrn statt.Beim nationalen Chorwettbewerb “Cantemus 2004″ in Lindenholzhausen starteten wir in den Kategorien “Sacrale Musik” und “Gemischte Chöre – Sonderklasse” und erhielten beide mal einen 2. Preis in Silber. Ein weiterer Höhepunkt war die Teilnahme beim Deutschen Chorfestival in Wiesbaden, wo wir in der Ringkirche gemeinsam mit zwei anderen Chören und einem Petersburger Sinfonieorchester Janaceks “Ewiges Evangelium” aufführten. Das musikalische Jahr endete mit zwei Geburtstagskonzerten zum 50. unserer damaligen Stimmbildnerin Sieglinde Schneider in Gemünd/Eifel und zum 60. von Chormitglied Heide Bein in der Abtei Marienstatt.

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2004: Geburtstagskonzert für Sieglinde Schneider in Gemünd. (Foto: von Oehsen)

Leider mussten wir auf der Weihnachtsfeier 2004 unsere beliebte Chorleiterin Ulrike Ludewig verabschieden, die sich wegen der Geburt ihres zweiten Kindes in Zukunft anderen Aufgaben widmet. Seit einigen Jahren ist sie Chorleiterin beim Bonner Vokalensemble.

 

2002: Martin Ramroth

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2002: Einsingen vor dem Konzert in Cambridge (Foto: Laux)

Bedingt durch die Geburt ihrer ersten Tochter, übergab Ulrike Ludewig die Chorleitung für die zweite Jahreshälfte 2002 an den renommierten Chorleiter Martin Ramroth aus Montabaur. Mit dem aktuellen Frühjahrsprogramm und einigen zusätzlichen Chorwerken starteten wir in den Herbstferien zu einer Englandtournee mit Konzerten in Bromley, Rochester, Cambridge, Lichfield und Yoxhall. Bei dieser Gelegenheit sangen wir auch gemeinsam mit dem Bromley Parish Church Choir im Gottesdienst und lernten dabei die für uns völlig neue Aufführungspraxis des “Even Songs” kennen.Wir beendeten das Jahr 2002 musikalisch gemeinsam mit Oberstufenchor und Bläsern der Tilemannschule Limburg, durch eine Aufführung von Bob Chilcotts “Jubilate” im Limburger Dom.Martin Ramroth ist Musiklehrer am Peter- Altmeier- Gymnasium in Montabaur und leitet dort den mehrfach preisgekrönten Jugendchor Art of the Voice.

 

2000 – 2002: Ulrike Ludewig

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2003: Beim Probenwochenende in Wetzlar 2003 (Foto: Selbach)

Seit Januar 2000 steht der Chor unter der Leitung von Ulrike Ludewig aus Bonn. Gleich zu Anfang setzte sie einen deutlich weiblichen Akzent mit dem Programm “Musikalische Kommentare zu Liebe, Lust und Leide”. Im Oktober des gleichen Jahres wurde das 15jährige Jubiläum des Chores mit einem Konzert spanischer Chormusik in der Pfarrkirche St. Nikolaus zu Dehrn gefeiert.Das Jahr 2001 stand ganz im Zeichen von zwei Chorwettbewerben. Bei den Cäcilia- Chortagen in Limburg-Lindenholzhausen erreichte man in der international hochklassig besetzten Kategorie Gemischte Chöre einen guten zweiten Preis. Beim Hessischen Chorwettbewerb in Frankfurt gelang dann in der Sonderkategorie – Gemischte Chöre noch eine Steigerung mit einem viel umjubelten 1. Preis. Unter dem Motto “Limburger Chöre singen” gaben wir gemeinsam mit den Chören “Limburger Chorfreunde” und “MGV Eintracht Limburg – Frauen- und Männerchor” am 10. Juni in der Limburger Stadthalle ein Konzert mit “Liedern der Romantik”, bei dem der Chor unter anderem die “Zigeunerlieder” von Johannes Brahms sang.Im Frühjahr 2002 wurde das Programm “Jauchzet dem Herrn alle Welt – Psalmvertonungen aus 6 Jahrhun-derten” erarbeitet und im Wetzlarer Dom sowie in Hadamar im Rahmen der Liebfrauenkonzerte aufgeführt.

 

1999: Beate Stinski

1999 Beate Stinski klein
1999: “Musikalisches Mosaik” in der evangelischen Kirche in Limburg (Foto: Höhl)

Im Januar 1999 übernahm Beate Stinski, die damals neue Kantorin der evangelischen Kirche in Limburg das Dirigat des Chores bis zu ihrem beruflich bedingten Wechsel Ende des gleichen Jahres, als Kantorin nach St.Marien/Minden in Westfalen. In ihre Amtszeit fiel die Aufführung dreier Bachkantaten, welche auch als CD mitgeschnitten wurden und ein weltliches Programm mit dem Namen “Musikalisches Mosaik”, das die Auseinandersetzung des Limburger Kammerchores mit skandinavischer Chormusik einleitete.Seit 01.11.2003 ist sie Bezirkskantorin an der Stiftskirche in Kaiserslautern.

 

1995 – 1998: Markus Braun

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1996: Bachkantate in der Limburger Stadtkirche (Foto: Dillmann)

Ab Oktober 1995 wurde der Chor von Markus Braun geleitet und zog an die Limburger Leo-Sternberg-Schule um. Unter Brauns Dirigat erarbeitete der Chor verschiedene geistliche Programme, unter anderem die “Missa in C” von Mozart, die Kantate “Wachet, betet, betet, wachet!” von J. S. Bach, sowie ein weltliches Programm, welches einen Bogen spannte von den Madrigalen und Chansons des 16. Jahrhunderts bis zur experimentellen Chormusik und zum Pop des 20. Jahrhunderts. Ein weiterer Schwerpunkt war die Beschäftigung mit der französischen und spanischen vokalen Kirchenmusik seit dem Ende des 19. Jahrhunderts. Hier seien die Komponisten Louis Vierne, Camille Saint-Saens, Maurice Duruflé, Gabriel Fauré, André Caplet und Francis Poulenc (Frankreich), sowie Pablo Casals und Javier Busto (Spanien) genannt. 1997 unternahmen wir unter der musikalischen Leitung von Markus Braun eine Chorreise nach England zu Limburgs Partnerstadt Lichfield und sangen in der dortigen Kathedrale sowie in Birmingham und Hampsted. Auf der Rückreise gaben wir noch ein Konzert in unserer belgischen Partnerstadt Oudenburg.Markus Braun lebt heute in Ludwigshafen und leitet unter anderen den Kammerchor Ars Cantandi.

1985 – 1995: Richard Moser

1987.07.03. ev. Kirche klein

07.03.1987 “Deutsche Chormusik aus 5 Jahrhunderten” in der evangelischen Kirche Limburg

Der Limburger Kammerchor wurde 1985 von Richard Moser gegründet und bereits im ersten Konzert wurden unter anderem doppelchörige Kompositionen von Mendelssohn aufgeführt. In den folgenden Jahren kamen zahlreiche anspruchsvolle Chorwerke zur Aufführung, so zum Beispiel Giaccomo Rossinis “Petite Messe Solenelle”, Domenico Scarlattis “Stabat Mater” und Carl Orffs “Carmina Burana”.1991 unternahm der Chor ein Konzertreise nach Frankreich unter anderem mit Konzerten in Lyon und Freiburg. Weitere Höhepunkte waren 1993 ein Konzert mit israelischer Chormusik, Auftritte bei den Deutschen Chormusiktagen in Neuss, sowie 1995 ein gemeinsames Konzert mit dem Hilliard Ensemble in der Limburger Pallottinerkirche. Mit dem Praetorius Ensemble Limburg wurde eine CD-Aufnahme der “Funeral Music for Queen Mary” von Henry Purcell produziert. Zum Proben traf man sich einmal wöchentlich in der Aula der Limburger Tilemannschule.Richard Moser hat sich viele Jahre für das Deutsche Chorleiterforum eingesetzt und ist heute der leitende Direktor des Peter- Altmeier- Gymnasiums Montabaur, dem Landesmusikgymnasium von Rheinland-Pfalz.

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